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Sonntag, 3. November 2013

Unterschiede des Verdauungssystems vom Kaninchen zum Menschen (7)

In diesem Blogeintrag werde ich die Unterschiede des Verdauungssystems vom Kaninchen zum Menschen erläutern.


Es fängt gleich an, wie bei dem Menschen. Zuerst wird die Nahrung im Mund zerkleinert und eingespeichelt. Dabei werden erste Stärkemoleküle gespalten. Danach geht die zerkleinerte Nahrung durch die Speiseröhre und gelangt somit in den Magen. Anders als beim Menschen kann das Kaninchen nicht erbrechen, da der Verschluss der Speiseröhre sehr stark ist und der Magen nur am Magenausgang sehr bemuskelt ist. Der Magen umfasst ca. 15% des ganzen Verdauungstraktes. Er enthält immer etwas Nahrung, wodurch die Verdünnung problematischer Nahrungsbestandteile möglich ist. Der Mageninhalt wird von dem salzsäurehaltigem Magensaft stark angesäuert (pH-Wert 1-2) wodurch die Abtötung der Keime garantiert ist. Im Normalfall beträgt die Verweildauer der Nahrung im Magen 3-6h. Währenddessen entlässt der Pförtner einen Teil der Nahrung dosiert in den Dünndarm. Der Dünndarm besteht aus drei Teilen: Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm. Im Zwölffingerdarm wird der pH-Wert wieder angehoben. Der Nahrungsbrei wird mit Saft aus der Bauchspeicheldrüse und der Gallenflüssigkeit vermischt und weiter zerlegt. Anschließend gelangt der Nahrungsbrei in den Leerdarm und danach  in den Krummdarm. Im Dünndarm werden Vitamine, Einfachzucker, Aminosäuren, Fettsäuren und auch ein Teil der Salze und des Wassers aufgenommen. Übrig bleibt ein wässriger Brei mit bisher unverdaulichen Faser- und Eiweißstoffen.
Beim Übergang vom Dünndarm in den Blinddarm und Dickdarm unterscheidet sich die Verdauung der Kaninchen, anderer Pflanzenfresser. Denn anders als beim Pferd gelangt bei ihnen nur ein Teil des Dünndarminhalts in den Blinddarm. Die Sortierung erfolgt nach Partikelgrösse und zwar dadurch, dass die Nahrung aus den ersten 30 cm des Dickdarms mit Hilfe von Flüssigkeit durch eine warzenbesetze Struktur rückwärts in den Blinddarm gespült wird. Kleine Partikel mit einer Länge von weniger als 0.5 mm gelangen so in den Blinddarm, während die groben, schwerverdaulichen Fasern, wie z.B. Zellulose im Dickdarm verbleiben. Der Blinddarm eines Kaninchens ist mit einer Länge von etwa 40 cm und einem Volumen von etwa 60 % des Verdauungssystems der größte Bereich im Darm. Darin lebt eine Vielzahl von Mikroorganismen. In der Gärkammer der Kaninchen sind zu einem großen Teil Stäbchenbakterien zu finden. Viele dieser Mikroorganismen helfen dem Kaninchen bei der Verdauung der Nahrung, indem sie die noch unverdauten Nahrungsbestandteilen in nahrhafte Essigsäure, Buttersäure, Propionsäure verwandeln, die im Kaninchenblinddarm aufgenommen werden können. Bei den Stoffwechselvorgängen der Bakterien entstehen auch Abfallstoffe wie Harnstoff und Ammoniak und auch Eiweiße, Zucker und Vitamine, die jedoch im Dickdarm nicht aufgenommen werden können. Aus diesem Grund produzieren Kaninchen zwei Arten von Kot und fressen den nahrhaften Blinddarmkot beim Ausscheiden direkt vom After weg. Die Nährstoffe aus dem Blinddarmkot werden dann ganz normal im Dünndarm aufgenommen.
In der Hartkotphase werden die Nahrungsbestandteile, die zu grob sind um im Blinddarm zu landen, im über einen Meter langen Dickdarm weitertransportiert, entwässert und mit Hilfe starker Kontraktionen zu den bekannten, harten Kaninchen-Kotkügelchen gepresst und anschließend ausgeschieden. In den weniger häufigen Blinddarmkotphasen wird der Inhalt des Blinddarms durch den Dickdarm geführt, dies geschieht schneller als in der Hartkotphase. Der Blinddarmkot wird nicht so stark entwässert und nur leicht gepresst und mit einer Schicht schützendem Schleim umgeben.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Vergleich (5)

In diesem Eintrag werde ich mein Resultat mit den Resultaten meiner Teammitgliedern vergleichen.

Gemeinsamkeiten: Das Einzige was wir gemeinsam hatten waren die Werte die wir von unserem Lehrer ausgehändigt bekommen haben, nämlich die Anteile von O2 und CO2 das in der Lunge bleibt/in der Ausatemluft.

Unterschiede: Ich habe beinnahe doppelt soviel Luft aufgenommen und fast 3 Mal soviel Urin ausgeschieden. Im Gegensatz zu meinen Teammitgliedern habe ich meinen Output abgewogen und die Vorgehensweisen beim Berechnen der Luft etc. sind auch sehr verschieden (Benutzung eines Ballons, gegebene Werte,...).

Samstag, 26. Oktober 2013

Überarbeitete Skizze, Evaluation (5)

 In der neuen Skizze haben wir folgende Dinge ergänzt:
-Nieren
-Nierenleiter
-Inputs
-Outputs
-Speicheldrüsen, inkl. Einflussöffnungen in den Mund

Wir werden nun alle Änderungen in dieser Skizze einfügen und nicht in unserer aller ersten. Folgende Änderungen werden wahrscheinlich die Lunge (inkl. deren Arterie und Vene), das Herz, die Harnblase, die Luftröhre, etc.

Alte Skizze
Überarbeitete Skizze

Tabelle, Messungen, Evaluation und Fragen (5)

Das Ziel von Auftrag 5 ist, eine Messung genau durchzuführen und zu protokollieren.

Wir mussten bestimmen wieviel Fleisch/Fisch (in g) wir während den letzten 24h gegessen haben und danach unsere Urin- und Kotmenge messen.
Das Fleisch/Fisch habe ich vor dem Kochen gewogen, Urin und Kot in einem Eimer aufgefangen und auf einer Waage gewogen (vom Resultat das Gewicht des Eimers abgezogen). Danach mussten wir noch aus dem unverdünnten Urin die Menge des Harnstoffs berechnen.
Während 24h habe ich 110g Fisch aufgenommen und 1250g Urin (62.5g/l Harnstoff) und 103g Kot ausgeschieden.

Dazu, mussten wir auch noch die Menge der eingeatmeten Luft während 24h und den O2-Anteil, der in der Lunge bleibt, berechnen.
Um die eingeatmete Luft zu berechnen habe ich meine Atemzüge in 30 Sekunden gezählt und dann mit 2, 60 und 24 multipliziert. Danach durch 0.5l/pro Atemzug gerechnet. Den O2-Anteil in der Lunge haben wir von unserem Lehrer ausgehändigt bekommen.
Während 24h habe ich 21'600l Luft eingeatmet und der O2-Anteil in der Lunge beträgt 4%.

Meiner Meinung nach geben meine Resultate Sinn. Bei einigen habe ich jedoch meine Bedenken z.B. bei g/l Harnstoff und auch bei dem O2-Anteil in der Lunge in %. Bei dem Harnstoff habe ich weniger erwartet (ich habe noch einmal nachgerechnet und bin auf 25 gekommen, was mehr Sinn ergibt), beim O2-Anteil wesentlich mehr. Im Vergleich mit meinen Klassenkameraden stimmen meine Werte halbwegs überein. Natürlich sind die Resultate nicht ganz genau und würden etwas abweichen, wenn ein Experte die Messungen und Berechnungen durchführen würde. Aber der Experte weiss im Gegensatz zu uns auch, welche Stoffe länger in unserem Körper bleiben als andere und kann somit besser bestimmen was im Urin und Kot vorhanden ist.

Bemerkungen zu meiner Methodik: Zuerst wollte ich die Menge meines Urins und Kots abschätzen, doch dann entschloss ich mich es wenigstens mit einer Waage zu machen was ziemlich gut funktioniert hat. In der Tabelle ist der Wert für Harnstoff (62.5) falsch, 25 wäre richtig.

Fragen: Mich interessiert es, welche Stoffe abgesehen von Zellulose in Kot und Harnstoff in Urin vorhanden sind. Natürlich auch, wieso nur 4% O2 in der Lunge sind?



Sonntag, 15. September 2013

Mein Input während 24h

In diesem Auftrag ging es darum, einen ganzen Tag zu beobachten was wir zu uns aufnehmen. Die Nahrungsbestandteile mussten wir abwiegen und Anteile von Zellulose, Kohlenhydrate, Proteine, Fette und Wasser bestimmen. Nachdem wir das gemacht hatten, mussten wir unsere Werte in eine Online-Tabelle stellen und unsere Resultate mit denen unserer Mitschüler vergleichen.

Wenn ich meine Resultate betrachte, fällt mir auf, dass ich sehr viele Kohlenhydrate zu mir genommen habe und sehr wenig Zellulose (nicht in der Tabelle vorhanden).
Verglichen mit den Resultaten meiner Mitschüler, habe ich sehr wenig Energie aufgenommen und mein BMI ist einer der höchsten. Trotzdem habe ich im Vergleich zu den Anderen sehr wenig gegessen.

Beilagen:
Online-Tabelle



Sonntag, 8. September 2013

Messungen 'Meine Mahlzeit'

Auftrag: Diesmal war es unsere Aufgabe unser mitgebrachtes Essen in der Schule zu messen, die Zusammensetzung mit Hilfe der Nährwerttabelle zu bestimmen und die Werte einzutragen.

Schwierigkeiten: Das gekaufte Essen war sehr einfach zu bestimmen, denn die Anteile standen auf der Packung. So mussten wir generell keine Messungen durchführen und konnten die Werte eintragen. Das Einzige, das Aufwand beanspruchte, war die Berechnung von kcal auf kj.
Das nicht gekaufte Essen, was wir mitgenommen haben, mussten wir abwiegen und dann mit den Werten die verschiedenen Anteile ausrechnen, z.B. Anteil Zellulose, Proteine, Fette, etc. 
Für mich persönlich war das Finden der einzelnen Produkte in der Tabelle eine Schwierigkeit.

Vorgehen: Das Essen haben wir mit einer Waage abgewogen und jedes Anteil dann einzeln berechnet, indem wir zuerst schauten wie viel mehr/weniger Gramm wir hatten, wie auf der Nährwerttabelle. Als wir dies herausgefunden haben, rechneten wir die Werte in der Tabelle mal oder durch. So erhielten wir unsere Resultate.

Mögliche Probleme bei dem nächsten Auftrag(4).: Auftrag 4 lautet das wir die Zusammensetzung des Essens, das wir an einem Tag einnehmen, bestimmen sollen. Meine persönlichen Probleme werden sehr wahrscheinlich bei dem Abwiegen und beim Umrechnen auftauchen.